Geschichtsblatt

Titelbild EG 2010


 
Geschichtsblatt 2019
 
Im neuen Eberbacher Geschichtsblatt steht das Jubiläum „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr“ im Mittelpunkt. Der Beitrag wurde von drei Aktiven der Eberbacher Feuerwehr geschrieben: Sandra Eckhardt, Marc-André Moll und Marc Schneider. Sie blicken in ihren Beiträgen auf die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr zurück, ergänzen unser Wissen durch technische Details und geben einen Einblick in die vielfältigen Einsätze dieser wichtigen Hilfsorganisation. Rainer Hofmeyer schildert parallel dazu die Organisation der Feuerbekämpfung seit dem Spätmittelalter, die in einer eng bebauten Stadt wie Eberbach eine große Bedeutung hatte und wirft einen Blick auf die Entwicklung zu einer Pflichtfeuerwehr, die alle männlichen Bürger zu Hilfsleistungen verpflichtete. Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Schilderung des Lebens und des Werks des auch überregional bekannten Eberbacher Künstlers Armin Stähle. Dieser Beitrag, der von Roland Stähle, dem Sohn des Künstlers, verfasst wurde, beruht zu einem Teil auf bisher unbekannten familieninternen Papieren und Tagebüchern Armin Stähles. Eine kulturhistorische Rarität ist der Eberbacher Androide „Felix von der Au“, der im nicht mehr bestehenden Gasthaus „Zum Hirsch“ betrieben wurde. Diesen Beitrag verdanken wir ebenfalls Rainer Hofmeyer.

Wie gewohnt beinhaltet das Geschichtsblatt einen mittelalterlichen Teil. Darin wird die Entwicklung des Eberbacher Stadtrechts aus dem überlieferungsgeschichtlich nur als verunechtetes Original erhaltenem Kaiserprivileg von 1346 und der schrittweisen Übernahme Wimpfener Rechts in Eberbach bis hin zur schriftlichen Fixierung in dem zum größten Teil noch originär erhaltenen Stadtrechtsbuch des frühen 15. Jahrhunderts beschrieben. Ein kleiner Beitrag erinnert an die nur schwer fassbare „Bruderschaft“ der Eberbacher Marienkapelle, einer sozialen Einrichtung des Mittelalters.  Die Neuzeit wird durch zwei Beiträge abgedeckt: Peter Zimber beschreibt die interessante Frage, wie die Reaktionen auf den in Deutschland mehrheitlich als demütigend empfundenen Friedensvertrag von Versailles, der den Ersten Weltkrieg beendete, waren und speziell wie die noch zum großen „nationalliberal“ eingestellte oder beeinflusste Eberbacher Bürgerschaft sich verhielt. Von Frau Christa Haas stammt die Beschreibung der Entwicklung des früher selbstständigen Dorfes Friedrichsdorf bis zur Eingemeindung nach Eberbach im Jahr 1973 mit besonderer Beachtung des zeitbedingt aufkommenden Tourismus. Das Geschichtsblatt wird wie immer mit dem Bericht des Bürgermeisters über das vergangene Jahr, den er beim Neujahrsempfang vorgetragen hat, eingeleitet. Ständige Teile des Geschichtsblattes sind die Nachrufe über die Verstorbenen, die Rezensionen im Literaturbericht, das Zeitgeschehen des Jahres 2018 und die statistischen Jahresberichte der Ämter der Stadtverwaltung sowie von Stadtarchiv und Stadtmuseum.Bei allen Autoren, besonders bei unseren Stammautoren, bedanke ich mich für ihr großes ehrenamtliches Engagement und für ihre außerordentliche Mühe und Hingabe, besonders auch für ihre aufwändigen Forschungsarbeiten, die sich in den Beiträgen widerspiegeln. Mein herzlicher Dank gilt der GELITA AG, die schon seit vielen Jahren das Geschichtsblatt unterstützt und fördert.Unseren Leserinnen und Lesern und den Abonnenten unseres Geschichtsblattes wünsche ich bei der Lektüre viele neue, bisher unbekannte Einblicke und faszinierende Erkenntnisse.Rüdiger Lenz (Schriftleiter) 

Die Abonnenten erhalten das Geschichtsblatt zum wesentlich ermäßigten Preis von € 9,--. Im freien Verkauf kostet das Geschichtsblatt € 11,--. Es ist bei der Stadtverwaltung (Tourist-Information) bzw. bei Eberbacher Buchhandlungen erhältlich.

Ältere Ausgaben (ab 1977) können über das Stadtarchiv bezogen werden.

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