Vermehrt Vandale und Vermüllung im Wald
Forstleute stellen rücksichtsloses Verhalten von Waldbesuchenden fest
Die Stadtförsterei stellt seit einiger Zeit im Stadtwald immer wieder fest, dass am Wochenende im Wald gefeiert wird und montags sammeln die Forstleute umherliegende Flaschen, Müll und weitere Hinterlassenschaften ein. Hot-Spots liegen meist in Siedlungsnähe, wie z.B. der Bereich um die Kaiser-Wilhelms-Linde am Itterberg, die Parkplätze Wimmersbacher Steige und Marienhöhe, im Arboretum, etc.
Kritisch zu sehen sind besonders Einmal-Grills, deren Nutzung im Wald aus Brandschutzgründen verboten ist. Zunehmend werden auch Beschädigungen an Erholungseinrichtungen festgestellt.
So musste kürzlich die im August vergangenen Jahres neu errichtete Grillstelle im Holdergrund repariert werden, nachdem die gemauerte Umrandung mutwillig beschädigt wurde. An einer Sitzbank am Itterberg wurden aus der Sitzfläche Teile herausgesägt, bei Bänken am Kirchel mehrfach die Rückenlehnen abgetreten, bzw. Tischflächen mit dem Beil beschädigt. Immer wieder wird gefordert, neben Erholungseinrichtungen Mülleimer aufzustellen, um sogenannten „wilden Müll“ zu vermeiden.
Die Verwaltung sieht dies kritisch – dort abgelagerte Lebensmittelreste können zur Ausbreitung von Tierseuchen beitragen (Stichwort ASP – Afrikanische Schweinepest), denn Füchse, Wildschweine, Waschbären und Ratten bedienen sich gerne an leicht zugänglichem Futter. Zudem müssen Mülleimer in regelmäßigen Abständen geleert werden, was wiederum Kosten verursacht.
Die Stadtförsterei bittet darum, die mitgebrachten Verpackungen nach Verzehr wieder mitzunehmen und im Hausmüll zu entsorgen. Dies schützt die Natur und hilft der Stadt, Kosten einzusparen.



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