Erneuter Seilkraneinsatz im „Rockenauer“ Wald

Waldsperrung wegen Forstarbeiten am Steinbruch und oberhalb der Luise-Rampe

Seilkran, der einen Stamm nach oben zieht
Seilkran, der einen Stamm nach oben zieht

Wieder dröhnen die Motorsägen und ein Baum fällt krachend zu Boden. Dann hört man ein Surren, wenn der Stamm zunächst an einem Stahlseil in die Höhe und dann mit der sogenannten „Laufkatze“ am Tragseil bergauf bis an den oberhalb verlaufenden Weg transportiert wird. Man kann sich das System ähnlich wie einen Schlepplift vorstellen, der Skifahrer den Berg hinaufzieht; hier werden jedoch komplette Bäume transportiert.

Mit Hilfe des Seilkrans werden steile Waldbereiche durchforstet, um den verbleibenden Bäumen mehr Licht in den Kronen zu verschaffen und damit die Stabilität und Vitalität der Waldbestände zu erhöhen. Sobald dann Sonnenlicht auf den Boden fällt, kann sich der Wald hier natürlich verjüngen, denn junge Bäumchen brauchen Licht zum Wachsen.

Seilkran mit Stamm, der bergauf gebracht wird.
Seilkran mit Stamm, der bergauf gebracht wird.

Die Arbeiten mit dem Seilkran sind gefährlich: oft werden mehrere Wege überspannt, über die Bäume „schwebend“ transportiert werden. Mitunter können Steinblöcke oder auch Stämme abrutschen. Daher ist es notwendig, den Gefahrenbereich weiträumig zu sperren. Diese Sperrung gilt für alle Waldbesuchende, auch Spaziergänger und Radfahrer; sie müssen dringend beachtet werden.

Ein Stamm gleitet am Seil über einen Weg bergauf
Ein Stamm gleitet am Seil über einen Weg bergauf

Die Arbeiten finden aktuell hinter dem Steinbruch in Richtung Krösselbach statt. Im Anschluss wird der Bereich zwischen Gertrudsfelsen und Umsetzer Rockenau bearbeitet. Dann müssen auch die beiden Wege zwischen Wimmersbach und Rockenau wieder einige Zeit gesperrt werden. Auch die Zufahrt zum Friedhof Rockenau wird dann für einige Tage über den Sportplatz umgeleitet. 

Im Anschluss wechselt die Seilkranmannschaft dann über den Neckar, zunächst in die Lautenbach (zwischen Breitenstein und Lindach), bevor die Arbeiten im Gretengrund Richtung Gammelsbachtal beendet werden.

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leopoldsplatz 1
69412 Eberbach
Telefon 06271 87-304