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Thu, 24-10-2019 19:30 Uhr

Badische Landesbühne "Die Vermessung der Welt"

Theater

Veranstalter

Stadt Eberbach

Veranstaltungsort

Stadthalle Eberbach
Leopoldsplatz 2
69412 Eberbach

Kurzbeschreibung

Bereits um 19 Uhr findet eine Einführung in das Stück auf der Empore des Foyers statt.

Der Mathematiker und Astronom Gauß reist 1828 nur widerwillig mit seinem Sohn Eugen zum Deutschen Naturforscherkongress nach Berlin. Eingeladen hat ihn Alexander von Humboldt, bei dem er auch übernachtet. Bevor die beiden jedoch in Berlin eintreffen, werden die Lebensgeschichten beider Persönlichkeiten erzählt.


Beschreibung

Beide Genies verkörpern sehr unterschiedliche Forschertypen. Gauß, der sich der Mathematik und astronomischen Berechnungen verschrieben hat, zeigt eine ausgeprägte Affinität zu seinem häuslichen Umfeld und verdient sich nur aus Not als Landvermesser Geld. Alexander von Humboldt hingegen zieht es hinaus in die weite Welt. Auf seiner sechsjährigen Reise durch Süd- und Mittelamerika widmet er sich der Erforschung der Natur; dabei wird er von dem französischen Botaniker Aimé Bonpland begleitet. Auf seinen Expeditionen besteigt er Berge und Vulkane, trifft auf Urwaldstämme und findet eine Verbindung zwischen den Strömen des Orinoko und dem Amazonas.

Nach Gauß’ Ankunft 1828 in Berlin schließt sich sein Sohn Eugen freiheitlich gesinnten Berliner Studenten an, wird aber beim Besuch einer verbotenen Versammlung festgenommen. Beide Wissenschaftler versuchen ihn freizubekommen, und auf Humboldts Wirken hin wird Eugen 1830 »nur« nach Amerika verbannt.


Quelle: Die Vermessung der Welt - Daniel Kehlmann - Inhaltsangabe
https://www.inhaltsangabe.de/kehlmann/die-vermessung-der-welt/


Tue, 12-11-2019 20 Uhr

Kikeriki Theater: Deppenkaiser

Theater

Veranstalter

STAR CONCERTS Veranstaltungs GmbH
Untermühle 2
63526 Erlensee
Telefon +49 (6183) 900-102
Fax +49 (6183) 900-943

Veranstaltungsort

Stadthalle Eberbach
Leopoldsplatz 2
69412 Eberbach

Kurzbeschreibung

Das Kikeriki-Theater steht für Frohsinn, Leichtsinn und Unsinn, aber niemals für das Sinnlose!

 


Beschreibung

Aus der Lust heraus, dem Volk auf´s Maul zu schauen und beim Wiederkäuen kein Blatt vor den Mund zu nehmen, werden mit Vorliebe die Tücken des Alltags und all die menschlichen Schwächen mal schwer-, mal leichtverdaulich dargeboten. Zum eigenwilligen Stil des KIKERIKI THEATERS gehört aber auch ein liebevoll ironischer Umgang mit der spezifischen Mund- und Lebensart der Hessen. Die Mitarbeiter des KIKERIKI THEATERS verfassen alle Stücke, bauen die Puppen, fertigen die Ausstattung, komponieren, inszenieren und spielen.

Es gab da mal ein Dorf. Ein kleines feines Dorf mit kleinen feinen Häusern und mit lieben netten Leuten. Es waren sogar ganz besonders liebe nette Leute, denn sie waren immer besonders freundlich, besonders friedlich und vor allem besonders fröhlich. Jeder Tag war ein Festtag und jeder Morgen war ein glücklicher Morgen, denn sie liebten ihr Dorf, sie liebten ihr Leben und am meisten liebten sie einander. Doch eines Tages geschah in diesem kleinen feinen Dorf, mit seinen kleinen feinen Häusern und seinen lieben netten Leuten etwas, was dort noch nie geschehen war: Ein fremder Reitersmann stand plötzlich aufgedreht in ihrem Dorf. Welche Drehung die Geschichte durch den aufgedrehten Fremden nimmt und warum er allen solange den Kopf verdreht, bis sie letztendlich völlig überdreht sind, zeigt Ihnen diese dreigedrehte Dorfgeschichte.

 

Tickets und Infos unter: www.star-concerts.de

 


Thu, 21-11-2019 19:30 Uhr

Badische Landesbühne "Das Schmuckstück"

Theater

Veranstalter

Stadt Eberbach / Badische Landesbühne / Sparkasse Neckartal-Odenwald

Veranstaltungsort

Stadthalle Eberbach
Leopoldsplatz 2
69412 Eberbach

Kurzbeschreibung

Die fiktive Kleinstadt Sainte-Gudule 1977: Suzanne Pujol ist Hausfrau und Mutter. Wenn sie nicht gerade kocht, geht sie gern joggen und schreibt Gedichte. Ihr Mann Robert leitet derweil seine Regenschirmfabrik mit eiserner Hand.


Beschreibung

Nicht nur im Beruf, sondern auch privat erweist sich Robert als egoistischer Macho, der in seiner Ehefrau nicht mehr als ein dekoratives Schmuckstück sieht. Zudem betrügt er Suzanne mit seiner Sekretärin Nadège. Tochter Joëlle, die selbst bereits zwei Kinder hat, will nicht wie ihre Mutter enden. Sie hat sich entschlossen, ihren Mann zu verlassen und einen Posten in der Fabrik zu übernehmen. Sohn Laurent will dagegen lieber künstlerisch tätig sein, statt eines Tages Leiter der Fabrik zu werden.

Als die Arbeiter der Fabrik mehr Geld fordern und anfangen zu streiken, sucht Suzanne den kommunistischen Bürgermeister Maurice Babin auf. Sie hatten einst eine Affäre, und nun soll er ihr dabei helfen, den Streik zu beenden. Als Babin Robert damit konfrontiert, sich auf Firmenkosten einen teuren Wagen und andere Luxusgüter geleistet zu haben, erleidet Robert eine Herzattacke. Babin überredet daraufhin Suzanne, die Leitung der Fabrik zu übernehmen und mit den Arbeitern zu verhandeln. Durch ihre diplomatische und freundliche Art gelingt es Suzanne, die Arbeiter zu beruhigen und die Produktion wieder in Gang zu bringen. Insbesondere der sonst eher passive Laurent unterstützt seine Mutter nach Leibeskräften. Inspiriert von seinem Lieblingskünstler Wassily Kandinsky entwirft er neue Muster für die Regenschirme. Mit seinen Ideen und Suzannes respektvollem, jedoch effizienten Führungsstil macht das Unternehmen mehr Gewinn denn je.

Suzanne und Babin gehen eines Abends zum Tanzen. Sie schwelgen in Erinnerungen und Babin hofft, Suzanne werde ihren Ehemann verlassen und fortan mit ihm zusammenleben. Suzanne will sich darauf jedoch nicht einlassen und gibt ihm zum Trost einen Kuss. Als Robert sich von seiner Herzattacke erholt hat, will er die Kontrolle über die Fabrik wieder übernehmen. Suzanne weigert sich jedoch, in ihr altes Rollenmuster zurückzufallen. Zusammen mit ihrer Schwester, ihren Kindern und anderen habe sie mehr Anteile an der Fabrik als Robert. Auch Sekretärin Nadège stellt sich auf Suzannes Seite, habe doch Robert sie nie so respektiert wie Suzanne.

Nachdem Robert von Suzanne erfahren hat, dass Laurent nicht sein Sohn ist, glaubt er, Babin sei der eigentliche Vater. Robert sucht Babin auf und will ihn mit dem unehelichen Sohn erpressen. Babin ist jedoch glücklich darüber, unverhofft Vater eines Sohnes zu sein. Er fährt mit Suzanne zu einem See, wo diese ihm reinen Wein einschenkt. Laurent stamme auch nicht von ihm, sondern höchstwahrscheinlich von einem Notar, mit dem sie einst ebenfalls eine Affäre hatte. Babin ist darüber sehr enttäuscht und lässt sie allein in der Wildnis zurück. Zunächst zu Fuß und dann per Anhalter kehrt Suzanne schließlich nach Hause zurück.

Robert konnte unterdessen Joëlle überzeugen, ihm ihre Anteile zu geben, worauf er wieder die Führung übernimmt. Gegenüber ihrer Mutter gesteht Joëlle, dass ihr der Vater für ihre Anteile versprochen habe, ihren Mann einzustellen. Sie sei wieder schwanger und wolle sich nicht länger scheiden lassen. Auch Suzanne zieht es letztlich vor, mit Robert verheiratet zu bleiben. Durch ihre neu gewonnene Selbständigkeit fühlt sie sich jedoch ermutigt, in die Politik einzusteigen. Als Konkurrentin von Babin wird sie schließlich in die Pariser Nationalversammlung gewählt.


Thu, 26-03-2020 19:30 Uhr

Badische Landesbühne "Nichts, was uns passiert"

Theater

Veranstalter

Stadt Eberbach / Badische Landesbühne / Sparkasse Neckartal-Odenwald

Veranstaltungsort

Stadthalle Eberbach
Leopoldsplatz 2
69412 Eberbach

Kurzbeschreibung

Leipzig. Sommer. Universität, Fußball-WM und Volksküche. Gute Freunde. Eine Geburtstagsfeier. Anna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Aussage steht gegen Aussage.


Beschreibung

 Nach zwei Monaten nah an der Verzweiflung zeigt Anna Jonas schließlich an, doch im Freundeskreis hängt bald das Wort "Falschbeschuldigung" in der Luft. Jonas’ und Annas Glaubwürdigkeit und ihre Freundschaften werden aufs Spiel gesetzt.
Der Roman »nichts, was uns passiert« thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie eine Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht.

BETTINA WILPERT wurde mit ihrem Debütroman »nichts, was uns passiert« mit dem Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen ausgezeichnet und landete auf der Hotlist 2018, durch die alljährlich die 10 besten Bücher aus unabhängigen Verlagen gekürt werden. Im Rahmen dessen gewann sie den Melusine-Huss-Preis. Außerdem erhielt Bettina Wilpert für das Buch den ZDF-„aspekte”-Literaturpreis  für das beste literarische Debüt des Jahres 2018. Zudem wurde sie mit Das Debüt 2018 - dem Bloggerpreis für Literatur ausgezeichnet und »nichts, was uns passiert« als bester Titel aus 69 eingereichten Debüts ausgewählt.


Thu, 07-05-2020 19:30 Uhr

Badische Landesbühne "Welt am Draht"

Theater

Veranstalter

Stadt Eberbach / Badische Landesbühne / Sparkasse Neckartal-Odenwald

Veranstaltungsort

Stadthalle Eberbach
Leopoldsplatz 2
69412 Eberbach

Kurzbeschreibung

Bereits um 19 Uhr findet eine Einführung ins Stück auf der Empore des Foyers statt.

Das wichtigste Projekt im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung ist Simulacron 1 – ein elektronisches Monstrum, das die herkömmliche Computertechnologie auf eine neue Stufe heben soll.


Beschreibung

Simulacron kann, wenn es funktionsfähig geworden ist, gesellschaftliche, ökonomische und politische Vorgänge der Zukunft derart exakt voraussagen, als fänden sie hier und heute statt, als seien sie Wirklichkeit. Damit ist Simulacron zumindest für zwei Parteien interessant: für diejenigen, denen an einer Verbesserung der zukünftigen Lebensverhältnisse gelegen ist – und für diejenigen, die sich einen Informationsvorteil gegenüber etwaigen Konkurrenten versprechen, was, sagen wir, die Situation auf dem Aluminiummarkt betrifft.


Fri, 26-06-2020 17 Uhr

Badische Landesbühne "Rapunzel" Open-Air

Kinder Theater

Veranstalter

Stadt Eberbach / Badische Landesbühne / Sparkasse Neckartal-Odenwald

Veranstaltungsort

Leopoldsplatz, Eberbach

Kurzbeschreibung

Bei schlechter Witterung oder zu großer Hitze wird die Vorstellung in dei Stadthalle verlegt.

Wachtmeister Dimpflmoser ist außer sich. Der Räuber Hotzenplotz ist schon wieder aus dem Spritzenhaus entkommen - obwohl er ihn höchstpersönlich eingesperrt hatte. Kasperl bietet natürlich sogleich seine Hilfe an, schließlich haben Seppel und er den Räuber schon einmal trefflich hereingelegt.

 


Beschreibung

Doch Seppel ruht sich gerade so schön aus und könnte den lästigen Räuber auf den Mond schießen. Eine glänzende Idee, findet Kasperl! Schnell basteln die beiden Buben eine Mondrakete und "streiten" lauthals darum, wer von ihnen damit auf den Mond fliegen darf, der ja, wie jeder weiß, aus purem Silber besteht. Der Räuber Hotzenplotz, der längst auf der Lauer liegt - Räuber sein ist auch nur ein Beruf und ein anstrengender noch dazu - kann sein Glück nicht fassen! Diese Rakete macht ihn endlich zum reichsten Räuber der Welt! Wird er wirklich zum Mond fliegen? Und was hat die Großmutter dort zu suchen? Das Abenteuer beginnt ...


Fri, 26-06-2020 20:30 Uhr

Badische Landesbühne "Das Sparschwein" Open-Air

Theater

Veranstalter

Stadt Eberbach / Badische Landesbühne / Sparkasse Neckartal-Odenwald

Veranstaltungsort

Leopoldsplatz, Eberbach

Kurzbeschreibung

Bei schlechter Witterung wird die Veranstaltung in die Stadthalle verlegt.

Man schreibt das Jahr 1864. Sechs honorige Provinzbürger treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Kartenspiel. Mittelpunkt und Symbol ihres Vereins ist ein Sparschwein, in das zwar ungern, aber notgedrungen eingezahlt wird. Nun ist es voll und muss geschlachtet werden.


Beschreibung

Das durch das Kartenspiel erwirtschaftete Geld soll für einen gemeinsamen Zweck eingesetzt werden. Nach einer erregten Debatte  verständigt man sich auf eine Reise nach Paris.

Dort erleben die Provinzler allerdings ihr blaues Wunder. Sie geraten in den Strudel unglaublicher Ereignisse. Ihre Lage wird zusehends delikater und brisanter. Die Ereignisse überschlagen sich: Ein Essen im Restaurant bringt sie an den Rand des Ruins, sie werden verhaftet und landen im Gefängnis, geraten in die Fänge eines zwielichtigen Heiratsvermittlers, kurz: Sie werden Opfer zahlreicher Betrügereien, Irrtümer und Pannen und als es schließlich Nacht wird in Paris, sitzen sie ohne Geld und Obdach auf der Straße …

Labiches Komödie geht über den harmlosen Spott hinaus. Was als Vergnügungsreise geplant war, wird zum Albtraum. Aus Witz wird Aberwitz. Respektlos wie Offenbach verspottet Labiche die bourgeoise Gesellschaft, blickt hinter deren operettenhafte Kulissen und entlarvt deren heuchlerische Borniertheit und trivialen Sehnsüchte.


Eugène Marin Labiche (1815-1888) schrieb Zeit seines Lebens 175 Lustspiele, Possen und Farcen. Die Uraufführung von "Das Sparschwein" fand 1864 im Théâtre du Palais-Royal in Paris statt. (Ankündigung des Badischen Staatstheaters Karlsruhe)