Sehenswürdigkeiten

Nachfolgend stellen wir Ihnen gerne einige Sehenswürdigkeiten unserer Stadt vor:

Der Pulverturm

PulverturmEr stammt aus dem 13. Jahrhundert und steht an der Nordweststrecke der historischen Stadtbefestigung. Während der Sommermonate ist die Uhrenkammer im Innern der Turmspitze, mit weitem Blick ins Neckartal und auf die Dächer der Altstadt zu besichtigen.

 

 

 

 

 

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

 

Das Thalheim`sche Haus

Das Thalheim`sche Haus war einst Sitz des Kurpfälzischen Amtskellers, dann Fürstlich Leiningensches Jagdpalais und später Rathaus der Stadt Eberbach. Heute beherbergt das Gebäude das Informationszentrum des Naturparks Neckartal - Odenwald: Die Besucher werden herangeführt an die natürlichen Grundlagen der Landschaft, werden vertraut gemacht mit der Kultur- und Landschaftsgeschichte des Raumes und aufgefordert, sich am Erkennen von Zusammenhängen und ökologischen Wechselbeziehungen zu beteiligen.

Thalheim`sches HausÖffnungszeiten:

Dienstag - Donnerstag   

14:00 Uhr - 16:30 Uhr

 

 

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

 

 

Der Ohrsbergturm

Ohrsbergturm

Der Ohrsberg, welcher sich direkt in der Stadtmitte erhebt, ist ein sogenannter "Umlaufberg". Er wurde vom Neckar geschaffen, als dieser um ihn herum geflossen ist. Der Ohrsberg liegt 229 m über dem Meer. Der gleichnamige Turm darauf ist nochmals 17,50 m hoch und wurde 1970 errichtet.

Im 13. Jahrhundert befand sich auf dem Gipfel des Ohrsbergs vermutlich eine befestigte Anlage, die zum Schutz der Stadt diente. Noch heute erkennt man den Ringgraben. An der Stelle des Ohrsbergturms stand damals wahrschein­lich ein hölzerner Turm.

 

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

 

 

Blauer Hut

Blauer HutDer niedere Eckturm ist der kleinste, jüngste und eleganteste der vier Stadttürme. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert und hat seinen Namen von der mit blauschwarzem Schiefer gedeckten Dachhaube. Im Stockwerk darunter lag die "Betzenkammer", das städtische Arrestlokal, in der so mancher Zeitgenosse seine Strafe absaß.

 

 

 

 

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

 

Der Hof

Der HofDer Hof mit dem Bettendorf'schen Tor ist das vielleicht älteste vollständig erhaltene Fachwerkgebäude aus dem Jahre 1470. Dieses Ensemble mit dem links vom Tor stehenden Fachwerkhaus ist einer der idyllischsten Winkel der Stadt. Fast meint man, die Zeit des Mittelalters sei hier stehengeblieben. In der Nähe befindet sich auch das älteste Pfarrhaus von Eberbach.

 

 

 

 

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

 

Der Haspelturm

HaspelturmDer massige Bad- oder Haspelturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Er steht am Lindenplatz. In seinem Fuß befindet sich ein lichtloses Untergeschoß, in das Gefangene mit einer Haspel hinabgelassen werden konnten. Heute hat in seinen fünf Stockwerken das Eberbacher Zinnfigurenkabinett seine Ausstellungsräume.

Öffnungszeiten:

Mi und Sa 15.00 - 17.00 Uhr

So 14.00 - 17.00 Uhr

 

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

 

Das Badhaus

Badhaus

Es handelt sich um das wohl am besten erhaltene mittelalterliche Badehaus in Baden-Württemberg. Der Kern des Gebäudes, ein dreischiffiges spätgotisches Kreuzgewölbe, das auf acht wuchtigen Sandsteinsäulen ruht, entstand im 15. Jahrhundert. Relikt aus der Zeit, als Badezuber, Wasserdampf und Rauch das Bild hier beherrschten, ist der ehemalige Feuerraum in der Mitte des Gewölbes. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Hotel.

 

 

 

Foto: Privat

Rosenturm

RosenturmEinziger Rundturm der Stadtbefestigung mit über 6,50 m Durchmesser und 2m dicken Sandsteinmauern. Der runde Torso des Rosenturms an der Nordostecke der Altstadt ist der älteste der vier Ecktürme. Zusammen mit der Stadtmauer wurde er im 13. Jahrhundert errichtet. Ursprünglich hieß er "Rossenbrunner Turm" nach einer nahen Pferdetränke. (Im Türsturz des hochgelegenen Eingangs befindet sich eine roh eingehauene liegende Menschengestalt, die wahrscheinlich der Abwehr böser Geister diente).

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

Michaelskirche

Michaelskirche

Die evangelische Kirche prägt das Stadtbild am Kopf der Bahnhofstraße als beherrschendes Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurde 1836 unweit von der Stelle erbaut, an der früher die Marienkapelle stand. Ein Stein mit dem Wappen der Kurpfalz und der Jahreszahl 1426, in der Portalhalle seitlich eingemauert, stammt aus dieser Kapelle. Das bunte Glasfenster über dem Altar ist ein Werk des Heidelberger Künstlers Will Sohl.

 

 

Foto: Privat

 

St. Johannes Nepomuk Kirche

St. Johannes Nepomuk Kirche

Erbaut 1884 - 1887 in italienischem Renaissance-Stil, ist die dreischiffige Kirche das monumentale Wahrzeichen Eberbachs. Sie ist nach den Grundgedanken der erneuerten Liturgie im Innern geordnet und mit einer originellen Taufkapelle und einem schmuckvollen Tabernakel ausgestattet.

 

 

 

 

 

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

sgrafitto-Malereien

Sgrafitto Malereien

sgraffito-Malerei ist eine Kratztechnik auf mehrfarbigen Putzunterlagen. Man findet sie an mehreren Häusern der Altstadt. An der Vorderfront des Hotels "Karpfen" am Alten Markt ist die Geschichte Eberbachs in 14 Bildern festgehalten, die von dem Eberbacher Künstler Richard Hemberger im Jahre 1934 geschaffen wurden.

Weitere sgraffito-Malereien befinden sich am ältesten Wirtshaus von Eberbach, dem Gasthaus "Krabbenstein" (Bild). Hier wurden u.a. alte Eberbacher Berufe verewigt. Weiter Informationen hierzu enthält die Broschüre "Kunst" welche sie in der Touristinfo im Rathaus oder im Bereich "Downoad/Flyer" auf dieser Internetseite erhalten können.

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

Brunnen in der Innenstadt

BrunnenSchöne Brunnen, zum größten Teil aus heimischem Sandstein, zieren Plätze und Höfe der Innenstadt. Auf dem Thonon-Platz, vor dem Thalheim'schen Haus, steht der Kurpfalzbrunnen. Der Kurpfälzische Löwe auf dem Brunnenstock erinnert an die Zeit, als die alte Stauferstadt noch zur Kurpfalz gehörte. Gleich dahinter, im Innenhof am Pulverturm, befindet sich der Fischerbrunnen zur Erinnerung an eine alte Zunft. Auf dem Leopoldsplatz fließt das Wasser aus dem mächtigen Wappenbrunnen. Mit dem Thema "Wasser und Mensch" beschäftigt sich der Brunnen auf dem Lindenplatz. Gleich zweimal sprudelt das Wasser aus den beiden Köpfen des Eberbacher Wappentiers, dem Eber, an den beiden Brunnen am Museum auf dem Alten Markt.

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

Burgruine Eberbach

BurgruineHoch über der Stadt wurde die Burg im 11. Jahrhundert errichtet. Als Anlage aus drei einzelnen, völlig voneinander getrennten Burgen befindet sie sich an strategisch günstiger Stelle mit weitem Blick in das Neckartal. Funde aus der Burg sind im Museum der Stadt Eberbach ausgestellt.

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

 

 

Der höchste Baum Deutschlands - Eine Douglasie

Höchster BaumAm Vormittag des 05.05.1999 wurde im Eberbacher Stadtwald im Beisein vieler Ehrengäste von Ministerin Gerdi Staiblin und Bürgermeister Martin am höchsten Baum Deutschlands, einer 59,9 m hohen Douglasie im Gratzert, eine Hinweistafel enthüllt. Die Douglasien in dieser frischen Mulde waren schon immer durch ihre enorme Wuchskraft aufgefallen. Deshalb wurden sie im Jahre 1997 von Fachleuten mit modernsten Messgeräten gemessen. Das Ergebnis war beeindruckend: Die Douglasie hatte eine Wuchshöhe von 59,9 Metern erreicht. Sie gilt damit als höchster Baum Deutschlands.

Inzwischen misst die Douglasie 62,45 Meter. (Stand 12.12.2005)

Wie gelangten Douglasien in den Eberbacher Stadtwald? Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren noch große Flächen des Stadtwaldes mit ertragsarmen Niederwald bestockt. Unter dem Großherzoglichen Badischen Oberförster Emil von Stetten wurde damit begonnen, diesen Niederwald in Hochwald umzuwandeln. Dabei wurden vor allem Nadelbaumarten gepflanzt. Aus dieser Zeit stammt auch der Douglasienbestand.

Der Bestand wächst auf einem Steilhang des Mittleren Buntsandstein-Odenwaldes, und seine Wuchskraft verdankt der Standort vor allem der guten Wasserversorgung. Interessant ist übrigens, dass in der Umgebung Douglasien mit deutlich stärkeren Durchmessern zu finden sind, die aber dennoch nicht die Höhe dieses Baumes erreicht haben.

Foto: Stadt Eberbach / Andreas Held

Lage und Standort:

Der Bestand liegt ca. 200 m oberhalb der Bebauung des nördlichen Stadtteils "Steige" in einer frischen Buntsandsteinrinne. Von dem Bestand wurden die 15 stärksten Bäume gemessen.

Wegbeschreibung: Ausgangspunkt Tourist Information Eberbach - Friedrich-Ebert-Straße - Itterburg - Gymnasium - Karlstalweg

Beachten Sie von hier ab die Wegweisertafeln.

Alternative: Über den Spielplatz Quellenweg