21.11.2019 | Badische Landesbühne "Das Schmuckstück"

19:30 Uhr, Stadthalle Eberbach, Leopoldsplatz 2

ACHTUNG! Das auf den Eintrittskarten aufgedruckte Datum (28.11.) ist falsch. Definitiv findet die Vorführung am Donnerstag 21.11.2019 statt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Die fiktive Kleinstadt Sainte-Gudule 1977: Suzanne Pujol ist Hausfrau und Mutter. Wenn sie nicht gerade kocht, geht sie gern joggen und schreibt Gedichte. Ihr Mann Robert leitet derweil seine Regenschirmfabrik mit eiserner Hand. Nicht nur im Beruf, sondern auch privat erweist sich Robert als egoistischer Macho, der in seiner Ehefrau nicht mehr als ein dekoratives Schmuckstück sieht. Zudem betrügt er Suzanne mit seiner Sekretärin Nadège. Tochter Joëlle, die selbst bereits zwei Kinder hat, will nicht wie ihre Mutter enden. Sie hat sich entschlossen, ihren Mann zu verlassen und einen Posten in der Fabrik zu übernehmen. Sohn Laurent will dagegen lieber künstlerisch tätig sein, statt eines Tages Leiter der Fabrik zu werden.

Als die Arbeiter der Fabrik mehr Geld fordern und anfangen zu streiken, sucht Suzanne den kommunistischen Bürgermeister Maurice Babin auf. Sie hatten einst eine Affäre, und nun soll er ihr dabei helfen, den Streik zu beenden. Als Babin Robert damit konfrontiert, sich auf Firmenkosten einen teuren Wagen und andere Luxusgüter geleistet zu haben, erleidet Robert eine Herzattacke. Babin überredet daraufhin Suzanne, die Leitung der Fabrik zu übernehmen und mit den Arbeitern zu verhandeln. Durch ihre diplomatische und freundliche Art gelingt es Suzanne, die Arbeiter zu beruhigen und die Produktion wieder in Gang zu bringen. Insbesondere der sonst eher passive Laurent unterstützt seine Mutter nach Leibeskräften. Inspiriert von seinem Lieblingskünstler Wassily Kandinsky entwirft er neue Muster für die Regenschirme. Mit seinen Ideen und Suzannes respektvollem, jedoch effizienten Führungsstil macht das Unternehmen mehr Gewinn denn je.

Suzanne und Babin gehen eines Abends zum Tanzen. Sie schwelgen in Erinnerungen und Babin hofft, Suzanne werde ihren Ehemann verlassen und fortan mit ihm zusammenleben. Suzanne will sich darauf jedoch nicht einlassen und gibt ihm zum Trost einen Kuss. Als Robert sich von seiner Herzattacke erholt hat, will er die Kontrolle über die Fabrik wieder übernehmen. Suzanne weigert sich jedoch, in ihr altes Rollenmuster zurückzufallen. Zusammen mit ihrer Schwester, ihren Kindern und anderen habe sie mehr Anteile an der Fabrik als Robert. Auch Sekretärin Nadège stellt sich auf Suzannes Seite, habe doch Robert sie nie so respektiert wie Suzanne.

Foto Sonja Ramm

Nachdem Robert von Suzanne erfahren hat, dass Laurent nicht sein Sohn ist, glaubt er, Babin sei der eigentliche Vater. Robert sucht Babin auf und will ihn mit dem unehelichen Sohn erpressen. Babin ist jedoch glücklich darüber, unverhofft Vater eines Sohnes zu sein. Er fährt mit Suzanne zu einem See, wo diese ihm reinen Wein einschenkt. Laurent stamme auch nicht von ihm, sondern höchstwahrscheinlich von einem Notar, mit dem sie einst ebenfalls eine Affäre hatte. Babin ist darüber sehr enttäuscht und lässt sie allein in der Wildnis zurück. Zunächst zu Fuß und dann per Anhalter kehrt Suzanne schließlich nach Hause zurück.

Robert konnte unterdessen Joëlle überzeugen, ihm ihre Anteile zu geben, worauf er wieder die Führung übernimmt. Gegenüber ihrer Mutter gesteht Joëlle, dass ihr der Vater für ihre Anteile versprochen habe, ihren Mann einzustellen. Sie sei wieder schwanger und wolle sich nicht länger scheiden lassen. Auch Suzanne zieht es letztlich vor, mit Robert verheiratet zu bleiben. Durch ihre neu gewonnene Selbständigkeit fühlt sie sich jedoch ermutigt, in die Politik einzusteigen. Als Konkurrentin von Babin wird sie schließlich in die Pariser Nationalversammlung gewählt.

 

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